Weiterbildung Bindung und Bindungsstörungen / WIEN

Bindung und Bindungsstörungen

Die Bedeutung von Bindung für die psychische, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern/Jugendlichen

Ziel dieses Seminars

Bindung und BindungsstörungenZiel der mehrtägigen Weiterbildung Bindung- und Bindungsstörungen ist es, das vorhandene Wissen der TeilnehmerInnen über Eltern-Kind Bindung zu reaktivieren und um den Aspekt der frühkindlichen Bindungsstörungen zu erweitern.

Diagnostische Kriterien von Bindungsstörungen und ihre Auswirkungen auf den weiteren Entwicklungsverlauf werden anhand von konkreten Fallbeispielen aktiv erarbeitet.

Darüber hinaus werden die TeilnehmerInnen in die Diagnostik von Bindungsstörungen mittels Videoanalysen eingeführt und erhalten einen ersten Einblick in therapeutische Interventionen. Letztlich werden die lebensgeschichtlichen Effekte von Bindungsstörungen dargestellt.

Lesen Sie mehr ...

Bindung und Bindungsstörungen

Die Entwicklung einer sicheren Bindung zwischen Eltern und Kindern stellt eine zentrale Basis für die psychische -emotionale und soziale- Entwicklung eines Kindes dar und wird heute als einer der bedeutendsten Schutzfaktoren angesehen.
Aufgrund von unterschiedlichen Belastungen gelingt der Aufbau einer sicheren Bindung nicht immer und kann in der Entstehung von Bindungsstörungen resultieren. Bindungsstörungen stellen auch für Eltern eine massive Belastungssituation dar, aus denen sie alleine keinen Ausweg finden.

Diese Eltern erleben sich in ihrer Rolle als Elternteil als nicht wirksam, sind ständigen Misserfolgserlebnissen ausgesetzt und sehen sich mit der Kritik der Umgebung ein „schlechter Elternteil zu sein“ konfrontiert. Frühkindliche Bindungsstörungen können sich im weiteren Entwicklungsverlauf auf vielfältige Art und Weise äußern, werden aber oft ursächlich nicht als solche erkannt.
So werden zum einen die „selbstprotektiven“ Verhaltensmuster der Kinder nicht als solche verstanden und beantwortet – zum anderen erfolgt, ohne Hilfe, oft eine transgenerationale Weitergabe von belasteten Beziehungsmustern in den Familien über mehrere Generationen hinweg.

 

Dr. Peter Schernhardt

  • Fachpsychologe für Klinische Psychologie und Psychotherapie (BDP) und Supervisor
  • Psychologe im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) Traunstein & in freier Praxis
  • Lehrbeauftragter Universität Innsbruck & Universität Bukarest
  • Vorstand IASA (International Association for the Study of Attachment)
  • Mitbegründer und Ausbildungsleiter BASKET und TIA
  • DGPT-Mitglied

Zielgruppe

PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, KinderärztInnen, Kind und Jugend- psychiaterInnen, SozialarbeiterInnen und Hebammen, die mit Kindern und ihren Eltern arbeiten.

Informationen zur Fortbildung

Teilnehmer:
Die Teilnehmerzahl ist limitiert.
(mind. 14 und max. 18 TeilnehmerInnen).
Anmeldungen werden entsprechend dem Eingangsdatum berücksichtigt.

Anrechnung:
Das Seminar wird als Fort- und Weiterbildung für Klinische und GesundheitspsychologInnen gemäß PsychologInnengesetz mit 24 Einheiten anerkannt.

Termine und Ort

in Planung

 

 

Veranstalter

Gesellschaft zur Förderung der Kinder- und Jugendneurologie,
– psychiatrie, -psychologie und -psychotherapie (kjnp3)

Lehrgangsleitung: Mag.ª Barbara Wegenschimmel

Kosten und Stornobedingungen

in Planung

 

Sie möchten an diesem Seminar teilnehmen?

Online Anmeldung – Bindung und Bindungsstörungen

Anmeldung zur Fortbildung in Wien

-

Rechnungsadresse (falls abweichend von obiger Adresse)

-

Ich melde mich verbindlich zum Seminar Bindung und Bindungsstörung an.

Weiterbildungslehrgang Lese- und Rechtschreib- therapie

Workshop

TrainerInnen Workshop Familienstärkungs- programm: Strengthening Families Program

Hier finden Sie alle Termine und Informationen dazu

Symposium Legasthenie im sprachlichen Kontext