Weiterbildung Lese- und Rechtschreibtherapie / WIEN

IN PLANUNG

Weiterbildung Lese- und Rechtschreibtherapie / Wien

Weiterbildung Lese- und Rechtschreibtherapie

Nach Abschluss des Lehrganges

  • sind Sie diplomierte/r Lese-Rechtschreibtherapeut/in.
  • verfügen Sie über ein umfassendes state of the art Wissen über LRS.
  • können Sie eine LRS-Therapie fachlich sicher planen, selbstständig umsetzen und evaluieren.
  • haben Sie Ihren Methodenkoffer, um evidenzbasierte Therapiemethoden erweitert und
  • können diese bedürfnisorientiert einsetzen und auch beurteilen.

Sie erhalten eine kompetenzorientierte Weiterbildung, in der theoretisches Wissen mit praktischen Inputs verschränkt wird und in der Sie umfassende Handlungskompetenzen im Umgang mit Betroffenen und dem Helfersystem erwerben. Der Lehrgang richtet sich vor allem an

  • PädagogInnen, die Kinder mit LRS gezielt im schulischen Rahmen unterstützen wollen.
  • (Klinische und Gesundheits-) PsychologInnen, die ihr Methodenspektrum erweitern wollen.
  • funktionelle TherapeutInnen, die Kinder mit LRS gezielt betreuen möchten.

Der Lehrgang wird berufsbegleitend über einen Zeitraum von ca. 2 Jahren durchgeführt.
Dauer des Lehrganges: in Planung
Gesamtumfang des Lehrganges 15 ECTS: Der theoretische Teil umfasst 16,5 Wochenendblöcke (Freitagabend und Samstag ganztägig) und wird durch ein Praktikum mit begleitender Supervision ergänzt.

Lehrgangsleitung

Drin Evelyn Filipsky

Maga Barbara Wegenschimmel

  • Projektleitung: Gesellschaft zur Förderung der Kinder- und Jugendneurologie, -psychiatrie, -psychologie und –psychotherapie (kjnp3) Standort Ostösterreich; Schriftführerin Qualitätszirkel Legasthenie und andere partielle Entwicklungsstörungen
  • Klinische und Gesundheitspsychologin, Notfallpsychologin; psychotherapeutisches Propädeutikum (laufend)
  • klientenbezogene Schwerpunkte: Entwicklungsneuropsychologie, Entwicklungsdiagnostik, Diagnostik von Verhaltensstörungen, Leistungsdiagnostik, Trauma und Traumafolgestörungen
  • Wissenschaftliche Tätigkeiten in den Themenfeldern: Neuropsychologie, familienbasierte Interventionen
  • Berufliche Schwerpunkte (Weiter)Entwicklung von Fortbildungskonzepten (Einzelfortbildungen, Lehrgangscurricula)
  • Konzepterstellung und Abhaltung von Seminaren sowie Lehrgangsleitung diverser Einzelfortbildungen und Lehrgänge zu den Themenschwerpunkten: ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Legasthenie, Trauma, Neuropsychologie

Die Vortragenden

Mag.a Veronika Gindl

  • Klinische und Gesundheitspsychologin
  • ADHS-Trainerin (Ausbildung beim ZIAF)
  • Kinder-, Jugend- und Familienpsychologin (zertifiziert beim BÖP)

Seit 2008 im Kinder- und Jugendbereich psychologisch tätig, vor allem mit Schwerpunkten auf Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, „Lernen“, Teilleistungsschwächen/Teilleistungsstörungen, spezifische Trainings im Einzel- und Gruppensetting, Eltern- und Erziehungsberatung, Diagnostik sowie Scheidungsberatung (nach §95 Abs.1 AußStrG); Beginn des Fachspezifikums im Oktober 2013 (KIP); Leitungsteammitglied und Mitarbeiterin des Zentrums Kiprax

Praktika an der Beratungsstelle für AHS der Schulpsychologie, im Zentrum für Autismus, in den Zentren für Entwicklungsneurologie und Sozialpädiatrie Wiental und Fernkorngasse des VKKJ, Lern- und Aufgabenhilfe, Tutorin an der Universität Wien

Mutter von 4 Kindern

Theresia Herbst

Dipl.Leg. Eva Lunzer

  • Legasthenie- und Dyskalkulietherapeutin
  • Kindergartenpädagogin
  • Lernberatung
  • ADHS-Trainerin (i.A.)
  • Mitbegründerin, Leitungsteammitglied und Mitarbeiterin des Zentrums KIPRAX

Roswitha Öhler

dipl. Lerntrainerin, Legasthenietrainerin und Spielpädagogin, arbeitet seit 20 Jahren mit Kindern mit unterschiedlichsten Lernschwierigkeiten. Langjährige Organisation und Durchführung von Lerncamps für Kinder mit Legasthenie aus Ö und D.
2001 Gründung und seither Leitung „Privatinstitut für Legasthenie und Lernförderung“.

Schwerpunkte:

  • Legasthenie
  • Rechenschwäche
  • phonologische Bewusstheit Aufmerksamkeit, Lernorganisation, Lernhilfe.
  • Referentin zu den Themen Legasthenie, Kieler Lese- und Rechtschreibaufbau
  • Schriftspracherwerb, spielerische Elemente im Trainingsalltag.

Im Mittelpunkt aller Arbeitsbereiche steht das Ziel, Kindern ein Lernen mit Freude zu ermöglichen, sie entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen und ihrem individuellen Hintergrund zu fördern und zu stärken und eine Basis für ein eigenständiges Bewältigen des Lernalltags zu legen.

Mag.a. Andrea Schuch-Brendel

  • Sonderheilpädagogin
  • dipl. ADHS-Therapeutin
  • Erziehungs-, Lebens- und Sozialberaterin (i.S.)
  • Leitung und Gründung des Zentrums KIPRAX
  • dipl. Legasthenie- und Dyskalkulietherapeutin des ÖBVL
  • Lernbetreuerin
  • Elternbildnerin
  • Referentin und Lehrerfortbildnerin im Institut Bewegtes Lernen -das Wiener Modell; Supervisorin (i.A.)
  • Vorstandsmitglied des Vereins Bildungszentrum KIPRAX
Mag.a. Andrea Schuch-Brendel

Dr. Georg Spiel

  • Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie -Kinderneurologie, Psychotherapeut
  • Gerichtlich beeideter und zertifizierter Gutachter
  • Gründer, Obmann, Geschäftsführer und ärztlicher Leiter von „promente: kinder, jugend, familie“;
  • Obmann „Qualitätszirkel Legasthenie“, KJNP3
  • Umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit (Neurophysiologie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neuropsychologie, Evaluation: Qualitätssicherung und Versorgungsforschung)

Mag. Dr. Veronika Steinhauser
Klinische und Gesundheitspsychologin, Legasthenietherapeutin (Ausbildung beim Qualitätszirkel Legasthenie unter Dr. Renate Strasser).
Seit 2003 beim NÖ Hilfswerk in unterschiedlichen Angeboten tätig, vor allem mit der Thematik „Lernen“ befasst (Lernbegleitung/Lernbetreuung, Betreuung von Kursen für Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache, Diagnostik, Legasthenietherapie), derzeitige Tätigkeit beim NÖ Hilfswerk: Betreuung von Tagesmüttern.
Mutter von 3 Kindern.

Mag. Elisabeth Veverka, ehem. Körmer

Klinische- und Gesundheitspsychologin, Wahlpsychologin, Sonder- und Heilpädagogin i.A. 

  • Berufliche Schwerpunkte liegen in der Diagnostik mit Kindern und Jugendlichen, in der Eltern- und Erziehungsberatung sowie in gruppentherapeutischen Angeboten. In der Diagnostik liegt der Fokus auf dem frühestmöglichen Erkennen von Entwicklungsverzögerungen und von Ursachen für Lern- und Verhaltensprobleme, emotionalen Belastungen und Krisen. Individuell werden für jedes Kind familiäre, therapeutische und pädagogische Interventionen erarbeitet, welche Negativ-Spiralen unterbrechen und Ressourcen in der kindlichen Entwicklung stärken. Die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team hat dabei einen wichtigen Stellenwert.
  •  Vortragstätigkeiten mit pädagogischen und klinisch-psychologischen Schwerpunkten, wie Legasthenie, ADHS, Hochbegabung, Klinisch-psychologische Diagnostik, Elternbildung (QZL, ZIAF, Kindergärten Wien und NÖ, Pädagogische Hochschulen, Propädeutikum)
  • Wissenschaftliche Schwerpunkte: Mitarbeit an der LRS-Studie in Bildungsregionen NÖ von Dr. Renate Strasser; Bindungstherorie Dr. Henri Julius; Transgenerationale Weitergabe von SMB – bei Dr. Toifl
  • ehem. Obfrau des Beratungszentrums für Schulfragen; Aufbau der Diagnostikstelle am FBZ des Hilfswerks Tulln

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Qualifikationsprofil des Angebots

Übergreifende Ziele des Lehrganges

Die Teilnehmer/innen verfügen nach Abschluss des zweijährigen, interdisziplinären Lehrgangs zum Thema „Umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten: Lese- und Rechtschreibstörung“ über fundierte Kenntnisse in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die eine Lese- und Rechtschreibstörung aufweisen. Ziel des Lehrganges ist neben dem umfassenden Erwerb eines fundierten Wissens über das Störungsbild, mögliche Begleiterkrankungen und Folgen für den familiären, schulischen und beruflichen Alltag der Betroffenen,die Vermittlung eines breiten Spektrums von Interventionsmöglichkeiten bei Lese- Rechtschreibstörungen. 

Um einen maximalen Wissenserwerb mit entsprechendem Praxisbezug sicherstellen zu können, werden alle relevanten Basisdisziplinen (Neurologie, Psychiatrie, Psychologie, funktionelle Therapie, Pädagogik) im Lehrgang berücksichtigt. Die theoretischen Inputs und praktischen Übungen dienen dazu Handlungskompetenzen zu erwerben. Diese ermöglichen es den Teilnehmer/inne/n, therapeutische Interventionen zur Behandlung der Lese- und Rechtschreibstörung unter Berücksichtigung des gesamten Helfersystems zu planen, umzusetzen und zu evaluieren. Dazu erforderliche Fähigkeiten inkludieren die professionelle Zusammenarbeit mit Institutionen, die in die Betreuung der Kinder/ der Jugendlichen involviert sind und machen eine intensive Kooperation mit Vertreter/innen des gesamten Helfersystems während des kompletten Therapieverlaufs erforderlich.

Lehr- und Lernkonzept

Die Weiterbildung setzt sich aus einem theoretischen und praktischen Teil sowie umfangreichen Peergruppenarbeiten zusammen. Das didaktische Methodenspektrum berücksichtigt folgende Aspekte:

  • Theoretische Inputs werden durch eine Vielzahl an praktischen, alltagsnahen Beispielen ergänzt.
    Durch Durchführung vieler Übungen (Reflexionsübungen, Rollenspiele etc.) wird der Transfer des theoretischen Wissens in den Arbeitsalltag angebahnt und erleichtert. Fortlaufende Diskussionsmöglichkeiten in Klein- und Großgruppen ermöglichen die kritische Reflexion des erworbenen Wissens.
  • Um einen bestmöglichen Transfer der theoretischen Weiterbildung in die Praxis gewährleisten zu können, wird die Theorie durch das direkte  Arbeiten an ein oder zwei Fällen ergänzt. Der praktische Teil der Weiterbildung umfasst neben der Anwendung einer spezifischen Auswahl von Interventionsmöglichkeiten, eine ausführliche  Verlaufsdokumentation, die durch Supervision/Intervision begleitet wird.
  • Peergruppenarbeiten (z.B. umfassendes Literaturstudium)
Beurteilungskonzept

Für eine positive Absolvierung des Lehrganges ist eine aktive Teilnahme an den einzelnen Weiterbildungsblöcken erforderlich. Es wird das Fernbleiben von max. einem Weiterbildungsblock, bei Entschuldigung toleriert. Jene Inhalte, die im Rahmen des jeweiligen Blockes versäumt wurden, müssen im Selbststudium nachgeholt werden. Für den positiven Abschluss des Lehrganges ist im Interesse der Teilnehmer/innen die Betreuung von ein/zwei Therapiekindern inkl. dem Verfassen einer entsprechenden Fallarbeit zu zumindest einem Fall erforderlich. Im Rahmen der fortlaufenden Gruppensupervision, stellen die Teilnehmer/innen anhand ihres jeweiligen Fallkindes die Anwendung der erworbenen Inhalte vor und reflektieren ihr eigenes Tun als angehende/r LRS- Therapeut/in.  Der Lehrgang schließt mit der Beurteilung der Fallarbeiten und einer Überprüfung der theoretischen Inhalte ab. 

Allgemeine Bestimmungen

Zielgruppe

Sie erhalten eine kompetenzorientierte Weiterbildung, in der theoretisches und praktisches Wissen verschränkt werden und in der Sie umfassende Handlungskompetenzen im Umgang mit den Betroffenen und dem Helfersystem erwerben können.

Der Lehrgang richtet sich vor allem an

  • Pädagog/inn/en, die Kinder und Jugendliche mit LRS gezielt im schulischen Rahmen unterstützen wollen.
  • (Klinische und Gesundheits-) Psycholog/inn/en, die ihr Methodenspektrum erweitern wollen.
  • funktionelle Therapeut/inn/en, die Kinder und Jugendliche mit LRS gezielt betreuen möchten.
Zugangsvoraussetzungen

Es sind keine spezifischen Zulassungsvoraussetzungen zwingend (mit Ausnahme eines Maturaabschlusses), jedoch sind Vorkenntnisse über die Sprachentwicklung, die motorische Entwicklung, die psychosoziale Entwicklung ebenso hilfreich wie Grundkenntnisse über die Entwicklung des auditiven und visuellen Systems.

Anrechnungsbestimmungen von Vorleistungen

Vorleistungen werden nur in Einzelfällen und ausschließlich nach Rücksprache mit der Lehrgangsleitung angerechnet.

Dauer und Umfang (ECTS) des Lehrgangs

Der Lehrgang findet berufsbegleitend, jeweils Freitagnachmittag (14:00 – 17:30 Uhr)  und Samstag ganztägig (09:00 – 17:00 Uhr), ca. einmal pro Monat statt.

  • Umfang des theoretischen Teils: 16 Blöcke zu je 12 Unterrichtseinheiten (eine Unterrichtseinheit entspricht 45 min.) und 1 Block zu 8 UE d.h. in Summe 200 UE.
    Gesamtumfang der theoretischen Weiterbildung in ECTS: 6 (entspricht 150 Stunden bzw. 200 UE)
  • Umfang praktischer Teil: Arbeit an zumindest 2 Fällen, inkl. Verlaufsdokumentation unter Supervision/ Intervision im Umfang von 150h bzw. 200 UE.
    Der Gesamtumfang der praktischen Weiterbildung in ECTS: 6
  • Umfassendes Literaturstudium in Form von Peergruppenarbeiten: 75 Stunden
    Der Gesamtumfang des Literaturstudiums in ECTS: 3
  • Gesamtumfang der Weiterbildung in ECTS: 15 ECTS (entspricht 375 Stunden)
Sprache

Die gesamte Weiterbildung findet in deutscher Sprache statt.

Termine

in Planung

Weiterbildungsblock

Termin

Uhrzeit

1.       Block

04. Nov. 2016
05. Nov. 2016

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

2.       Block

02. Dez. 2016
03. Dez. 2016

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

3.       Block

13. Jänner 2017
14. Jänner 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

4.       Block

24. Feb. 2017
25. Feb 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

5.       Block

10. März 2017
11. März 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

6.       Block

21. April 2017
22. April 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

7.       Block

12. Mai 2017
13. Mai 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

8.       Block

09. Juni 2017
 

 10. Juni 2017

09:30 – 13:00
14:00 – 17:30

09:00 – 17:00

9.       Block

23. Juni 2017
24. Juni 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

10.   Block

15. Sept. 2017
16. Sept. 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

11.   Block

13. Okt. 2017
14. Okt. 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

12.   Block

10. Nov. 2017
 

11. Nov. 2017

09:30 – 13:00
14:00 – 17:30

09:00 – 17:00

13.   Block

15. Dez. 2017
16. Dez. 2017

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

14.   Block

12. Jänner 2018
13. Jänner 2018

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

15.   Block

23. Feb. 2018
24. Feb. 2018

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

16.   Block

09. März 2018
10. März 2018

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

Teilmodul und Abschlusssupervision

06. April 2018
07. April 2018

14:00 – 17:30
09:00 – 17:00

Abschluss und Zertifikate

05. Mai 2018

09:00 – 15:00

Ort

Gesellschaft kritischer Psychologen und Psychologinnen
Seminarraum 2
Margaretenstraße 72
1050 Wien

Aufbau und Gliederung des Lehrgangs

Modulübersicht

Der Lehrgang setzt sich aus folgenden Modulen zusammen, die auf insgesamt 16,5 Blöcke aufgeteilt werden:

  1. Einführungsmodul: Rahmenbedingungen des Lehrganges, Einführung in das Themengebiet LRS
  2. Schwerpunkt Schriftspracherwerb/ Was macht Schriftsprache aus (ca. 15% des Lehrganges)
  3. Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten/-störung inkl. Entwicklungspsychologie (ca. 20% des Lehrgangs)
  4. Möglichkeiten und Grenzen des Schulsystems: formale Rahmenbedingungen (ca. 5%)
  5. Förderplanung und Diagnostik der LRS mit einer stark förder- und ressourcenorientierten Zielsetzung (ca. 25%)
  6. Interventionsmöglichkeiten bei LRS: evidenz- und theoriebasierte Fördermöglichkeiten; umfassende praktische Erarbeitung von Interventionsprogrammen und ergänzenden Methoden (ca. 35%)

Ergänzend:

  1. Supervision der Fälle
  2. Abschluss
Lernergebnisse/Ziele

Die Teilnehmer/innen …

  • wissen, was eine Lese- Rechtschreibstörung ist und mit welchen Begleiterscheinungen sie einhergehen kann.
  • wissen, welche Modelle zur Erklärung der Entstehung einer LRS herangezogen werden können.
  • können Risikofaktoren für das Auftreten einer LRS erkennen und nach entsprechender Abklärung geeignete Fördermöglichkeiten ableiten.
  • können den Zusammenhang von Lernkompetenzen und soziale Kompetenzen in Verbindung mit der Trainingsmotivation eines Kindes erkennen.
  • wissen über die gesetzlichen Möglichkeiten und Grenzen des Schulsystems Bescheid.
  • können evidenzbasierte von nicht evidenzbasierte Förderansätzen unterscheiden und hinsichtlich ihrer Qualität beurteilen.
  • können Förderpläne erstellen, Ziele der Förderung definieren und qualitativ hochwertige Trainingsprogramme und Materialien auswählen.

Die Teilnehmer/innen haben praktische Anwendungsmöglichkeiten kennengelernt und erprobt.

Evaluation des Lehrgangs

Evaluation

Unsere Weiterbildungsangebote werden alle evaluiert. Dazu wird am Ende jedes Moduls ein Fragebogen an die Teilnehmer/innen ausgeteilt. Das hierdurch gewonnene Feedback dient einerseits dazu, künftige Kurse zu optimieren, andererseits aber auch die Möglichkeit, offen gebliebenes bzw. bestimmte Wünsche in den folgenden Modulen aufgreifen zu können. Am Ende des dritten Moduls findet eine ausführliche Reflexionsrunde über den bisherigen Fortgang des Lehrgangs statt: Die Teilnehmer/innen haben hier die Gelegenheit, ihre bisherigen Lernerfolge zu reflektieren und Anliegen für die Gestaltung der kommenden Module zu äußeren. Wenn immer möglich werden diese aufgegriffen.

Sonstiges

Mindest- und Maximalteilnehmer/innenzahl

Um einen maximalen Wissenserwerb gewährleisten zu können, wird die Anzahl der Teilnehmer/innen von 12 bis 16 Personen bewusst klein gehalten.

Kosten

in Planung

Fördermöglichkeiten:

Der kjnp3 ist ein zertifizierter Anbieter im Bereich Erwachsenenbildung (Rezertifizierung bei CertNÖ läuft derzeit). Fördermittel für die Absolvierung des Lehrganges können unter anderem an folgenden Stellen beantragt werden:

  • WAFF
  • Bildungsscheck Land NÖ
Anrechnung

Das Seminar wird als Fort- und Weiterbildung für Klinische und GesundheitspsychologInnen gemäß PsychologInnengesetz mit 174 Einheiten anerkannt.

Lehrgangsleitung und Kontakt

Drin Evelyn Filipsky und Maga Barbara Wegenschimmel
office@kjnp3.at

Weiterbildungslehrgang Lese- und Rechtschreib- therapie

Workshop

TrainerInnen Workshop Familienstärkungs- programm: Strengthening Families Program

Hier finden Sie alle Termine und Informationen dazu

Symposium Legasthenie im sprachlichen Kontext